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Ökologische Ökonomik
Die Wiederentdeckung der Natur durch die Wirtschaftswissenschaft
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Wir wollen uns mit der Ökologischen Ökonomik beschäftigen, die im Gegensatz zur orthodoxen Umweltökonomik Umwelt und Natur als Restriktion menschlichen Handelns ernst nimmt. Fragen wie Entropie, Grenzen der Substitution von Natur, Stoffströme oder Kuppelproduktion spielen eine Rolle.
Das Seminar richtet sich an interessierte Studierende aus ganz Deutschland. Besondere Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, da rechtzeitig vor dem Seminar ein Reader mit der Seminarliteratur verschickt wird.
Ort: Fr/So: Mehringhof, Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2a, Hinterhof, rechter Aufgang, 1.OG, U7/U6 Mehringdamm
Sa: Silberlaube, FU Berlin, Habelschwerdter Allee 45, U3 Thielplatz
Teilnahmegebühr: Die bei der Ankunft zu zahlende Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro für Materialkosten sowie für Essen und Getränke zwischendurch.
Unterkunft: Private Unterkünfte können organisiert werden – dazu bitte möglichst frühzeitig anmelden!
Anmeldung: anmeldung.paecon @ web.de.
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Flyer
(pdf, 70 KB)
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Programm
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Programm:
Freitag, 25. November:
16:00 Einführung und Vorstellung des AK Postaustistische Ökonomie
16:30-18:30 Vortrag: Lebensstile (Manfred Linz, Wuppertal Institut)
19:30-21:00 AK-Sitzung
Samstag, 26. November:
9:30-11:30 Was für eine Wissenschaft ist die ÖÖ? (Conrad Heilman, LSE London)
12:30-14:00 Arbeitsgruppen
15:30-18:30 Beiträge der Teilnehmer:
Überblick über Forschung und Lehre der ÖÖ (Fabian, AK-Mitglied)
Innere Widerstände bei der Umsetzung eines nachhaltigen Managements (Juliane, AK-Mitglied)
19:00-21:00 Vortrag: Nachhaltigkeitstheorie (Ralf Döring, Tanja von Egan-Krieger, Universität Greifswald)
Sonntag, 27. November:
9:30-11:30 Vortrag: Paradigmenwechsel in der Ökologischen Ökonomik (Saral Sakar)
12:00-14:00 Vortrag: Feministisch-ökologische Ökonomik (Sabine Hofmeister, Universität Lüneburg)
(Freitag und Samstag: Möglichkeit der gemeinsamen Abendgestaltung)
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Ökologische Ökonomik (Ö.Ö.)
Bei der „orthodoxen“ Umweltökonomik wird zwar die Natur als Einflußgröße berücksichtigt. Jedoch wird sie lediglich als eine weitere Art von Kapital in ein neoklassisches Modell eingerechnet. Da von einer unbegrenzten Substituierbarkeit zwischen den Kapitalformen ausgegangen wird, lässt sich somit (in der Umweltökonomik) jeder Verlust an Umweltqualität durch ausreichend große anderweitige (z.B. finanzielle) Vorteile kompensieren.
Im Gegensatz dazu nimmt die Ökologische Ökonomik Umwelt und Natur als „absolute“ Restriktion menschlichen Handelns ernst. Den Möglichkeiten der Substitution von Natur sind hierbei sehr enge Grenzen gesetzt, was der Erkenntnis geschuldet ist, daß eine Kompensation von sinkender Umweltqualität durch andere Kapitalformen nicht sachgerecht sein kann.
Desweiteren spielen Fragen wie Entropie, Stoffströme oder Kuppelproduktion eine Rolle. All dies führt zu einer (im Vergleich zur Umweltökonomik) deutlich geringeren Kompatibilität mit der neoklassischen Theorie.
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Reader:
- Döring, Ralf/Ott, Konrad (2001): Nachhaltigkeitskonzepte, zfwu 2/3, S. 315-339.
- Linz, Manfred (2004): Weder Mangel noch Übermaß. Über Suffizienz und Suffizienzforschung, Wuppertal Papers Nr. 145.
- Sarkar, Saral/Kern, Bruno (2004): Ökosozialismus oder Barbarei. Eine zeitgemäße Kapitalismuskritik, Köln: Initiative Ökosozialismus.
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Links:
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